„Wie, du bist nicht bei Whatsapp?“

Disclaimer:

Der Artikel enthält meine persönliche Meinung, die ich aber versuchen werde durch Fakten zu belegen. Sollte eine Behauptung nachweislich nicht stimmen, bitte ich um Benachrichtigung mit entsprechenden Quellen.

Wer Whatsapp liebt, sollte besser nicht weiterlesen, oder vielleicht gerade dann, denn Liebe macht ja bekanntlich oft blind. Der Artikel darf und soll gerne weitergeleitet werden, er steht unter einer CC-Lizenz.

„Das stelle ich dann in die Whatsapp-Gruppe! Wie, du bist gar nicht bei Whatsapp?“

Kurz zu meiner Person:

Ich bin Lehrer für die Fächer Mathematik, Physik und Informatik an einer weiterführenden Schule, was mich in die glückliche Lage versetzt mich von Berufswegen andauernd mit neuen technischen Entwicklungen beschäftigen zu dürfen.

Daneben bin ich aber auch Vater von zwei Kindern (10 und 6), die wie ich am sozialen Leben teilnehmen. Immer öfter müssen Dinge abgesprochen werden, sei es im Fußballverein oder in der Schule. Dabei kommt immer häufiger das oben beschriebene Zitat, was mich letztendlich dazu gebracht hat, diesen Artikel zu schreiben.

Denn: Meiner Erfahrung nach haben die wenigsten Eltern die Zeit (und Lust?) sich über die Hintergründe zu informieren, die bei Verwendung von Apps und insbesondere von Whatsapp ablaufen. Dieser Artikel soll aufklären und Alternativen aufzeigen.

„Stell dich doch nicht so an, was ist denn schon so schlimm an Whatsapp?“

Viele erwarten, dass man sich Whatsapp installiert, da es ja alle benutzen. Ich will hier kurz einige Punkte darlegen, die Whatsapp für mich disqualifizieren:

  1. Datenschutz ist Whatsapp nicht wichtig!
    Man findet mittlerweile die AGB von Whatsapp online auch auf Deutsch. Im Übrigen musste Whatsapp erst von deutschen Gerichten dazu gezwungen werden ihre AGB auch in deutsch anzubieten. Schaut man sich die AGB von Whatsapp genauer an, findet man dort folgenden Abschnitt:

    „Adressbuch. Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern und deinen sonstigen Kontakten in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere Dienste anbieten können.“

    Ich habe mal die wichtigen Punkte fett markiert. Ich bin in meinem ganzen digitalen Leben noch nicht ein einziges Mal gefragt worden, ob ich damit einverstanden bin, dass meine Daten an Whatsapp (und damit ggf. an Facebook) weitergegeben werden dürfen. Trotzdem verfügt Whatsapp über meine Mobiltelefonnummer und ein Großteil meiner Sozialstrukur, ohne dass ich jemals Whatsapp installiert hatte.
    Jeder, der diese AGB abnickt, begeht damit einen Rechtsbruch gegen deutsches Recht. Nicht nur bei mir, sondern bei allen Benutzern im Adressbuch, die nicht bei Whatsapp angemeldet sind. Das sah auch ein deutscher Richter so, der einer Mutter verschiedenste Auflagen zur Benutzung ihres Sohnes von Whatsapp gemacht hat, u.a. muss sie die Einverständniserklärung aller Personen einholen, die im Adressbuch ihres Sohnes stehen.
    Whatsapp als amerikanisches Unternehmen muss sich nicht an deutsches Recht halten und wälzt die Verantwortung auf die Benutzer ab („Du bestätigst, dass du autorisiert bist…“). Natürlich könnte man jetzt jeden einzelnen Benutzer abmahnen, der seine Telefonnummer im Adressbuch stehen hat und Whatsapp nutzt, das käme aber einer digitalen Isolation gleich, da die Konsequenz wäre die Kontaktdaten zu entfernen. Whatsapp nutzt hier eindeutig seine große Verbreitung. Dazu findet der Abgleich der Daten nicht nur einmalig statt, sondern regelmäßig, d.h. meine Sozialstruktur wird immer weiter verfeinert und aktuell gehalten.

  2. Sicherheit ist Whatsapp nicht wichtig!
    Wie bitte? Whatsapp hat doch seit April 2016 eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung! Ja, ich behaupte aber, dass diese nur eingeführt wurde, um die Marktposition zu behalten, da viele andere Messenger bereits vor Whatsapp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung eingeführt haben und Whatsapp damit unter Zugzwang stellten. Die Geschichte zeigt, dass Whatsapp immer erst dann reagiert hat, wenn Sicherheitsexperten Lücken aufgedeckt haben oder Gerichte hinzugezogen wurden. Whatsapp benutzt übrigens den Verschlüsselungsalgorithmus des Messengers Signal, dessen Quelltext allerdings komplett offen liegt. Bei Whatsapp ist es allerdings nicht wirklich nachvollziehbar, wie die Verschlüsselung genau implementiert wurde ( z.B. mit einer Hintertür?), da Whatsapp niemanden in seinen Quelltext reingucken lässt. Außerdem nützt einem die Verschlüsselung nichts, wenn Mediadaten und Dokumente lokal auf dem Gerät in der Standardeinstellung unverschlüsselt gespeichert werden, auf die andere Apps dann Zugriff erlangen können. Aber auch aus dem Internet können Benutzerdaten ausgelesen werden. So lässt sich von jedem per Script über das Internet ein Bereich von Telefonnummern abfragen und der Online-Status sowie das Profilbild ermitteln. Der Entdecker dieses Problems konfrontierte Whatsapp damit vor der Veröffentlichung, um Whatsapp die Chance zu geben, es zu beheben. Die Antwort von Whatsapp? Das sei kein Problem, weil man es nicht als Sicherheitslücke einstufe! Noch Fragen?
  3. Der Schutz der Daten ist Whatsapp nicht wichtig!
    Im Februar 2014 kaufte Facebook Whatsapp für ca. 20 Milliarden US-Dollar. Die Macher von Whatsapp haben damals einen Kommentar dazu gepostet. Der wichtigste Satz in diesem Blogpost:

    „Und das wird sich für euch, unsere Benutzer, ändern: Nichts.“

    Zweieinhalb Jahre später hört sich das schon ganz anders an, denn mit den Änderungen der AGB räumte sich Whatsapp das Recht ein, Daten an Facebook weiterzugeben:

    „Obwohl WhatsApp weiterhin als eigener Dienst getrennt von Facebook operiert, haben wir vor, einige Informationen, die es uns erlauben, besser zu koordinieren und die Erfahrungen über unsere Dienste und Facebook und der Facebook-Unternehmensgruppe hinweg besser zu machen, mit Facebook und der Facebook-Unternehmensfamilie zu teilen.“

    und weiter

    „Nachdem du unseren aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie zugestimmt hast, werden wir z. B. einige deiner Account-Informationen wie deine Telefonnummer, mit der du dich bei der Registrierung bei WhatsApp verifiziert hast, und der letzten Zeit, zu der du unseren Dienst verwendet hast, mit Facebook und der Facebook-Unternehmensgruppe teilen.“

    Allerspätestens da wäre für mich eine Grenze überschritten. Wer weiß, was sie in 2 Jahren noch alles weitergeben wollen und an wen?

  4. Whatsapp braucht deine Inhalte gar nicht zu kennen: Metadaten!
    Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ist zwar notwendig und wichtig, jedoch reichen reine Verbindungsdaten, also wer-mit_wem-wann-wie_lange kommuniziert wurde, aus, um sogar über Inhalte des Gesprächs Informationen erhalten zu können. Ton Siedsma hat einen Selbstversuch gewagt und seine Metadaten analysieren lassen. Die USA ist sich über die Aussagen von Metadaten sogar so sicher, dass sie nur anhand von Metadaten potentielle Terroristen tötet. Durch die zentrale Struktur von Whatsapp kennt das Unternehmen damit so gut wie alle sozialen Beziehungen. Selbst wenn sie sie im Moment gar nicht analysieren, wer garantiert, dass das nicht doch irgendwann passiert? Ein extremes Beispiel für offensichtlich harmlose Metadaten ist die Speicherung der Religionszugehörigkeit Anfang des 20. Jahrhunderts in Amsterdam. So mussten die Nazis nach der Eroberung nur in die Kartei schauen um alle Juden abzuholen und in Konzentrationslager zu bringen.
  5. Whatsapp lässt sich nicht in die Karten schauen!
    Als gewinnorientiertes Unternehmen ist es durchaus verständlich, wenn man seine Software nicht offenlegt. Nichtsdestotrotz wäre es möglich ein unabhängiges Unternehmen damit zu beauftragen den Quellcode zu prüfen. Andere Messenger sind diesen Weg bereits gegangen, von Whatsapp ist mir da nichts bekannt. Auch das liefert letztlich keine endgültige Sicherheit, erhöht jedoch das Vertrauen in das Unternehmen. Der Unternehmenschef von Whatsapp Jan Koum pflegt seine Privatsphäre und die seines Unternehmens übrigens vorbildlich, lange Zeit war sogar der Sitz der Unternehmens nicht öffentlich bekannt.

Das sind meine Hauptgründe gegen eine Benutzung von Whatsapp. Es ließe sich noch mehr bzgl. Sicherheitslücken aufschreiben, oder wie Whatsapp das Smartphone prinzipiell in eine Wanze verwandelt, jedoch findet man dazu auch einiges durch eigene Recherchen im Internet.

„Ist mir doch egal, ich habe nichts zu verbergen und Whatsapp hat ja eh schon meine Daten.“

Edward Snowden hat sinngemäß ein schönen Satz geschrieben, der den Unsinn dieser Aussage deutlich macht: „Bist du auch gegen freie Meinungsäußerung nur weil du zu einem bestimmten Thema nichts zu sagen hast?“ D.h. mit der oben getätigten Aussage nehme ich allen anderen ihr Recht auf Privatsphäre! Ich habe vieles zu verbergen. Das fängt bei meinen Finanzen an und hört bei meinen privaten Unterhaltungen mit Freunden auf. Meine Krankheiten gehen niemanden etwas an außer meinem Arzt. Ich behaupte jeder hat etwas, dass er nicht allen anderen mitteilen möchte. Ich stelle meinen Schülern immer wieder die Frage, ob ich ihr entsperrtes Smartphone mal über die Pause einsehen dürfte. Keine Sorge, ich würde es nicht machen, aber bisher hat es auch kein Schüler abgegeben, warum wohl?

„Aber Whatsapp ist so praktisch und ich möchte nicht mehr darauf verzichten!“

Ich selbst nutze auch ein Smartphone und kommuniziere über Messenger. Es gibt mittlerweile viele Alternativen zu Whatsapp, jedoch geistern seit den Problemen, die Whatsapp hat, immer wieder Namen durchs Internet, die nicht wirklich besser sind, da sie unter denselben Problemen leiden. Die Lösung wäre eine quelloffene, nicht zentralisierte Lösung, die auch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbietet. Gibt’s nicht? Doch, gibt’s! Nennt sich XMPP/Jabber und existiert schon länger als es Whatsapp gibt. Whatsapp setzt ironischerweise sogar auf XMPP auf, hat sich aber gegenüber den anderen Server abgeschottet und einen schönen (mittlerweile großen) Walled Garden aufgebaut. Für XMPP gibt es verschiedene Anwendungen, sowohl für mobile Geräte als auch für Desktop-Betriebsysteme, mein Favorit ist im Moment Conversations für das Smartphone und Gajim für den Desktop. Mike Kuketz hat auf seinem Blog Conversations ausführlicher vorgestellt, so dass ich es hier nicht nochmal wiederholen muss. Er geht dabei auch auf die Probleme eines Walled Garden ein und welche Forderungen man an einen Messenger haben sollte. Leseempfehlung! Für iOS gibt es mittlerweile ChatSecure als App, so dass eine verschlüsselte Kommunikation über XMPP auch über die verschiedenen mobilen Betriebssysteme möglich ist.

Fazit

In meinen Gesprächen mit Eltern und Schülern wird häufig klar, wie unreflektiert Apps (nicht nur Whatsapp) benutzt werden, da die Hintergründe vielen einfach nicht klar sind. Dabei hat man heute mit Hilfe des Internets die Möglichkeit sich zu informieren, man muss sie nur nutzen und seine Entscheidung dementsprechend treffen!

Meine Wünsche an alle Eltern da draußen:

  1. Löscht euer Konto und deinstalliert Whatsapp! Ich habe hoffentlich genug Gründe dargelegt, es nicht zu benutzen. Der einzige Grund der weiten Verbreitung kann nicht alle anderen Gründe in Luft auflösen. Benutzt Alternativen!
  2. Installiert Whatsapp nicht euren Kindern! In den AGB von Whatsapp gibt es ein Mindestalter von 13 Jahren, damit man ohne Einverständnis der Eltern Whatsapp installieren darf. Sprecht mit euren Kindern über die Problematik und zeigt Alternativen auf, indem ihr sie selbst verwendet.
  3. Wenn ihr euch nicht in der Lage seht, Wunsch 1 und 2 zu erfüllen, versteht Whatsapp wenigstens bitte nicht als Standard der digitalen Kommunikation. Ein von allen akzeptierter Standard kann nur ein Kommunikationsweg sein, in dem jeder seinen Weg selbst bestimmen kann und es überhaupt verschiedene Anbieter gibt. Das kann Telefon, E-Mail oder z.B. XMPP sein, wenn die Nachrichten denn überhaupt über einen Messenger übermittelt werden müssen.
    Ja, es mag sein, dass es einige für umständlicher halten, aber ihr lasst so jedem die Möglichkeit an der Kommunikation teilzuhaben ohne gegen seine Überzeugung handeln zu müssen und im Falle von Whatsapp Rechtsbruch zu begehen.
    Erzieht eure Kinder bitte dahin, dass man Freunde und Klassenkameraden auch über verschiedenen Wegen erreichen kann, um sich zu verabreden oder kurze Informationen auszustauschen. Ein Nichtvorhandensein von Whatsapp kann da kein Ausschlusskriterium sein! Es ist übrigens auch kein Beinbruch einen zweiten Messenger neben Whatsapp zu installieren.
  4. Teilt bitte den Link und redet mit anderen Eltern und Lehrern über die Problematik!

Meine Wünsche an alle Kollegen/innen da draußen:

Whatsapp hat in der Schule nichts zu suchen! Personenbezogene Daten von Eltern und Schülern sind zu schützen und dürfen schon gar nicht per Whatsapp geteilt werden. In einigen Bundesländer haben die Schulbehörden den Einsatz von Whatsapp an Schulen bereits untersagt. Also wenn auf dem nächsten Elternabend wieder die Diskussion über eine Whatsapp-Gruppe aufkommt, nehmt bitte klar Stellung dazu. Das entlastet die Eltern, die das nicht wollen, sich aber ggf. nicht trauen etwas zu sagen.

Vielen Dank!

13 Kommentare

  1. Danke für diese Informationen. Aber du bist Don Quichotte und da draußen drehen sich Millionen von Windmühlen.
    Niemand will wissen, was er mit der Nutzung von WhatsApp anrichtet. Es ist ja ein so tolles Programm.
    Ich werde versuchen, deinen Text unter die Leute zu bringen, auch wenn ich wenig Hoffnung habe.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt!

  2. Gut geschrieben und mir auch bereits bekannt.

    Das Problem dabei, ist der Mensch wohl selber. Wenn man keinen Schaden sieht, gibt es auch erstmal kein Problem. Diese „haben wollen Mentalität“ steht immer vor der Vernunft, da die direkte Konsequenz nicht existiert.

    Als Elternteil dieses einem Kind zu erklären, ist zwar möglich wird aber dennoch gerne überhört.
    Dazu grenzt man damit sehr schnell sein eigenes Kind Sozial aus.

    Einfaches Beispiel:
    Sohnemann ist 11 Jahre alt. Sommerferien und die erste Urlaubsreise mit einer Jugendgruppe steht an.
    Ich bin der Meinung 7 Tage ohne Handy geht Problemlos sind ja auch viele andere Kinder dabei.
    Ich habe am Bahnhof entschieden dem Kind sein Handy mitzugeben, da ich Ihn sonst zum Außenseiter gemacht hätte. Alle Kinder liefen mit den teilen rum. Natürlich auch Betreuer.
    Die haben auf der Jugendfreizeit gedaddelt. Ich dachte ich Fall um aber ist wohl einfach so.

    WhatsApp ist nicht das alleinige Probleme, dass werden alle Gewinnorientierte Unternehmen genau so machen siehe Spiele Hersteller. Es ist nix als ein Physiologischer Trick der super funktioniert.

  3. Ebenso danke und noch der Hinweis auf eine weitere, sehr vielversprechende aktuelle Alternative:

    http://www.riot.im

    ist meines Wissens der einzige auf allen relevanten mobil und Desktop-Plattformen gut funktionierende Whatsapp-, Slack- und Skype-Ersatz, der auf dem
    offenen Protokoll

    http://www.matrix.org

    aufsetzt und somit versucht, wie damals bei Emails einen offenen Standard für moderne Echtzeitkommunikation zu etablieren.

    Man braucht weder Email, noch Telefonnummer um sich zu identifizieren, KANN es aber nutzen, um Komfort zu gewinnen.

    Mehr zu matrix:

    https://www.golem.de/news/echtzeitkommunikation-ausprobiert-willkommen-in-der-matrix-1703-126197.html

    Vergleich zwischen verschlüsselten Messengern:

    http://www.titus-stahl.de/blog/2016/11/28/comparing-encrypted-messengers-november-2016-edition/

  4. An dieser Stelle sei auch noch der Hinweis auf Marc-Uwe Klings neues Buch „Qualityland“ gestattet. Eigentlich steht nicht viel neues drin, sondern die Macht von WhatsApp, Facebook und Amazon sind nur ein wenig weiterentwickelt im Vergleich zu heute. Leider ist das Buch witzig, und die Leute könnten es nicht ernst nehmen.

  5. Pingback: „Wie, du bist nicht bei Whatsapp?“ - Oli's Blog

  6. Danke für den informativen Artikel und es macht mir wieder Mut, dass es noch mehr Menschen gibt, welche sich gegen diesen Wahnsinn wehren wollen.
    Selbst meine Bank ist inzwischen per WhatsApp erreichbar, soll ich mit denen Kontoinformationen austauschen darüber?! Krank!

    Auch sehr bedenklich finde ich es, dass amnisty international bei einem Test vieler Messenger gerade WhatsApp und Facebook-Messenger als die sichersten gekürt hat (einfach mal googeln, unglaublich!)

    Ich werde weiterhin meinen WhatsApp-freien Standpunkt vertreten und dies mit einer schleichenden Ausgrenzung aus der Gesellschaft bezahlen…

  7. Toller und interessanter Artikel!
    Aber mit „XMPP/Jabber“ werde ich dann schon wieder abgeschreckt. Das ist für viele zu „nerdig“.
    Vorteil bei Threema ist der sitz in der Schweiz. Leicht zu installieren (Ok, kostet Geld)
    Mercedes Benz benutzt diese „Threema Gateway“
    Wire, sitzt in Berlin/Schweiz………….
    bis auf WA nutze ich mehrere Messenger… z.B. auch Signal.
    Für die Mehrheit ist simple Handhabung wichtig.
    XMPP und so ist einfach zu kompliziert. Meine Meinung
    Aber dennoch, guter Artikel.

  8. Pingback: WhatsApp und der Status quo • netzroot

  9. Ich bin überrascht warum nicht die Applikation welche Alle punkte erfüllt hier nicht groß beworben wird.

    Briar.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Testversion-des-Peer-to-Peer-Messengers-Briar-fuer-Android-veroeffentlicht-3780776.html

    https://briarproject.org/

    Freie Software(FLOSS), Ende-zu-Ende Verschlüsselt, keine Zentralisierte Serverinfrastruktur wie bei XMPP, völlig Anonyme kommunikation da die IP-Adressen der andere Nutzer dank TOR anonymisiert werden (keine relevante Metadaten mehr).

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